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Wohnen und Kulturerbe auf einem Areal

Umnutzung des ehemaligen Franziskanerklosters Warendorf, Warendorf

Denkmalpflege, Kultur, Sanierung, Umbau, Wohnen

Umnutzung des ehem. Franziskanerklosters

Die Klosteranlage der Franziskaner in Warendorf liegt keine drei Minuten Fußweg vom historischen Marktplatz entfernt. Der Orden gab 2008 das Kloster mangels Nachwuchs auf. Damit war der Weg zur Umnutzung frei. Zwei sehr unterschiedliche Nutzungskonzepte gilt es auf dem Areal zu realisieren: Zum Einen wird das denkmalgeschützte Kloster rund um die Klosterkirche das Westpreußische Landesmuseum beherbergen, zum anderen werden ergänzende Neubauten für eine Wohnnutzung nahe der Innenstadt integriert.

Wiederbelebung des ehemaligen Franziskanerklosters in Warendorf

380 Jahre – von 1628 bis 2008 – wurde das Areal durchgängig von den Ordensbrüdern bewohnt und bewirtschaftet. 2008 war die Gemeinschaft so klein, dass die Kirche das Areal frei gab. Durch die Initiative eines privaten Investors erfährt das Klosterareal, bestehend aus einem Klostergebäude aus dem 17. Jahrhundert und der barocken Kirche eine Umnutzung und Wiederbelebung.

Raum für das Westpreußische Landemuseum und neue Wohneinheiten

Unser Architekturbüro wurde mit der Planung und Durchführung der Renovierung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplexe beauftragt. Umbaumaßnahmen und Renovierungen sollen zum Einen Raum für das Westpreußische Landesmuseum und eine Tagespflegeeinrichtung schaffen. Für einen weiteren Teil der ehemaligen Klosteranlage wurde ein attraktives Mehr-Generationen-Wohnen-Konzept inmitten der Stadt umgesetzt.

Umbau der denkmalgeschützten Klostergebäude

Der Umbau des denkmalschützen Klosters für das Westpreußische Landesmuseum erfolgt 2012/13. Die drei zentralen Flügel des Klosters sind um einen Hof gruppiert. Dieses Ensemble sowie die Aufteilung der Räume und einige an das Klosterleben erinnernde Details bleiben im Denkmal geschützt und erhalten. So ist heute das Erd- und Obergeschoss des Westpreußischen Landesmuseums von dem mit großen Fenstern zum Hof geöffneten Kreuzgang geprägt. Dort grenzt der frühere Speisesaal des Klosters, das Refektorium an. Hier finden heute die Sonderausstellungen des Museums statt. Im Obergeschoss ist der Hauptteil der Dauerausstellung untergebracht. Die ursprünglichen Mönchszellen dienen als Kabinette und bieten Meilensteine eines historischen Parcours.

Modernes Wohnen in historischer Klosteranlage

Für den 1736 entstandenen Ostflügel des Klosters planen wir einen Umbau zu Arkadenhäusern, die sich jeweils über drei Geschosse erstrecken. Der historische Arkadengang wird in den Wohnraum integriert und schafft somit eine besondere Atmosphäre. Alle Häuser verfügen über einen eigenen Garten, der mit der Klostermauer nach Osten hin abschließt.

Die Neubauten mit reiner Wohnnutzung passen sich harmonisch den Bestandsbauten und der Altstadtarchitektur an. Alle Gebäude sind barrierefrei. Individuell zugeschnittene Wohnungen gehen teilweise über zwei Ebenen und sind mit exklusiven Dachterrassen oder Gärten ausgestattet.

Leistungsphasen 1 - 9
Fertigstellung: 2013
Adresse: Klosterstr. 30, 48231 Warendorf