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Duisburg – Grundstücksvergabeverfahren für das neue Nahversorgungszentrum im 6-Seen-Quartier Wedau

Lageplan unseres Wettbewerbsbeitrages

15.10.2020 – 1. Preis in Duisburg gewonnen!

Duisburg – Grundstücksvergabeverfahren für das neue Nahversorgungszentrum im 6-Seen-Quartier Wedau

„Quartiersschwerpunkt mit Stadtplatz“

Das Nahversorgungszentrum wird aufgrund der breit gefächerten Angebote von Einzelhandel, Büros, Gastronomie und Arztpraxen zu einem stark frequentierten und lebendigen Baustein und Schwerpunkt der Entwicklung des 6-Seen-Quartiers in Wedau. Es entsteht ein neuer Stadtplatz, der der städtebaulichen Gesamtmaßnahme in Wedau einen inhaltlich relevanten Abschluss bietet.

Nutzungen

Im Südwesten befindet sich der großflächige Einzelhandel (Vollsortimenter). Die Eingangszone befindet sich prominent am Stadtplatz und wird durch einen Bäcker flankiert. Der Bäcker erhält hier Sitzplätze, die im Sommer auch nach außen ergänzt werden. Nördlich davon erstreckt sich der Getränkemarkt bis zum Parkplatz. Beide Einzelhandelsflächen werden intern durch den Bäcker verbunden, sodass auch der Getränkemarkt vom Platz aus erreichbar ist. Durch die Lage zwischen Lärmschutzwall und Gebäude ist der Bereich praktisch von außen nicht einsehbar.

Auf der östlichen Seite reihen sich Biomarkt, Feinkost- Blumen- und Tabakladen aneinander. Eine zentrale Passagenfläche verbindet die Einzelhandelsflächen innerhalb des Gebäudes und ermöglicht so die Durchquerung zwischen Stadt- und Parkplatz. Somit liegt auch hier der Schwerpunkt der Eingänge am Stadtplatz. Die Lokale teilen sich ebenfalls eine gemeinsame Anlieferung, die ggf. nach den jeweiligen Anforderungen der Nutzer noch erweitert wird. Den östlichen Abschluss zur Straße bildet der Discounter inklusive eigener Anlieferung. Der Eingang befindet sich in diesem Fall direkt am Parkplatz.

Um aber trotzdem die Erdgeschosszone des Stadtplatzes möglichst stark zu beleben und zu öffnen, werden weitere kleine Shops wie Blumenläden, Optiker und Kioske im Verlauf der südlichen Platzkante angeordnet.

Im BASA-Gebäude wird eine Pizzeria mit Außengastronomie und einem vermietbaren Veranstaltungsraum im OG (Öffnung und Überhöhung bis unter das Dach) angeordnet. Die Grundstruktur und auch das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes bleibt erhalten. Im EG sind die Küche und der Gastbereich vorgesehen. Der Keller wird als Haustechnik- und Lagerfläche verwendet. Die Außenbestuhlung wird im Südwesten angeordnet und trägt zur Belebung des Platzes bei.

Im denkmalgeschützten Stellwerk soll eine Eisdiele angesiedelt werden, die mit ihrer Außenbestuhlung das Platzgeschehen ergänzt.

Fassadenkonzept

Die Fassaden gliedern sich in eine Erdgeschosszone mit Schaufenstern und Eingängen sowie eine Obergeschosszone. Durch die gezielte Zonierung des Platzes wird eine angemessene Proportion der Ansicht im Verhältnis zwischen Gebäudehöhe, Gebäudelänge und Platzgröße erzielt. Die Fassaden werden in Klinker vorgesehen. Im Bereich der Terrassen der Obergeschosse, läuft die vordere Fassadenebene in Form von Kolonnaden in einer Flucht durch und sorgt so für eine durchgehend dreigeschossige Wirkung der Fassade am Platz.

Raumkanten und Wege – Die Platzfläche wird durch die dreigeschossige Bebauung klar definiert. Im Bereich der Terrassen der Obergeschosse werden in der vorderen Fassadenebene Kolonnaden vorgesehen. Eine zentrale Passage verbindet die südlichen Bereiche mit dem Parkplatz und den Wohn- bzw. Bürogebieten im Norden. Der Bahnhaltepunkt wird in die Wegeführung auf dem Platz mit eingebunden.