Südtor

Südtor
Bürogebäude in Dortmund

Das Projekt ging aus dem Wettbewerb der Firma Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG im Jahr 2016 hervor und wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Realisierung des Bürogebäudes erfolgte in den Jahren 2023 bis 2025 für den Bauherrn Michael Freundlieb Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG. Leitgedanke dieses Entwurfs ist die Entwicklung eines repräsentativen und zugleich flexibel nutzbaren Bürogebäudes, das durch eine einfache, jedoch differenziert ausgearbeitete Gebäudefigur und Konstruktion überzeugt und sich selbstverständlich in die exponierte Lage des Grundstücks einfügt. Durch die Gliederung der Baumasse in mehrere Baukörper, die über Gestaltung und Materialität der Fassaden wieder zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt werden, entsteht ein klar definierter städtebaulicher Eckpunkt. Die Haupterschließung des Gebäudekomplexes erfolgt über einen Vorplatz und die zwei adressbildenden Eingangsbereiche. Dazwischen liegt der zweigeschossige Mittelbau. Besonders prägend ist die Gebäudespitze, die mit abgerundetem Naturstein ausgeführt wurde. Das Gebäude umfasst fünf oberirdische Geschosse und eine Tiefgarage. Das Konzept ermöglicht auf jeder Etage vier eigenständige Mieteinheiten, die bei Bedarf zusammengeschaltet und zu größeren Flächen kombiniert werden können. Es ist somit flexibel nutzbar und kann sich in der Zukunft veränderten Bedürfnissen anpassen. Die Brutto-Gesamtfläche beläuft sich auf gut 11.000m². Ein zentrales Thema für die Planungsbeteiligten war außerdem die Nachhaltigkeit des Gebäudes. Das Projekt ist mit dem DGNB-Gold-Zertifikat ausgezeichnet. Die Dächer sind als extensive Gründächer ausgeführt und verfügen über einen hohen Anteil an Photovoltaik. Auf dem Dach des zweigeschossigen Mittelbaus wurde zudem eine intensive Dachbegrünung realisiert.

Material

Die seitlichen Gebäuderiegel sind mit Dietfurter Naturstein verkleidet, während der Mittelbau sowie der niedrigere nördliche Gebäudeteil in Grigio Alpi ausgeführt sind. Diese Materialkombination sorgt für eine harmonische Gliederung der Gesamtstruktur. Im Sockelbereich kommt robuster Basalt zum Einsatz, der dem Gebäude eine solide und dauerhafte Basis verleiht. Zur feinen Ausarbeitung der Fassaden tragen zurückspringende Brüstungen, Natursteinfensterbänke sowie Gesimse bei. Diese Elemente erzeugen eine klare tektonische Gliederung und verleihen der Fassade Tiefe und Plastizität. Im Innenraum wird der Dietfurter Naturstein konsequent weitergeführt und kommt als Bodenbelag in den Treppenhäusern zum Einsatz, wodurch ein hochwertiger und durchgängiger Materialcharakter entsteht.

Standort

Das Stadtquartier des Dortmunder Phoenix-Sees bietet eine Mischung aus hochwertigem Wohnen, Gewerbe, Gastronomie und Naherholung. Das Verwaltungsgebäude schließt hier eine der letzten Baulücken und markiert städtebaulich prägnant die Ecke der Hörder Phoenixseeallee und der Hörder-Bach-Allee.

Standort Hörder-Bach-Allee 1-3, 44263 Dortmund
Bauherr Freundlieb
Leistungsphasen  LPH 1-5
Fertigstellung 2025
BGF 11.000m²